Zurück aus dem Sommerlager – Stimmen und Eindrücke

von Florian Koller v/o Sirius (Kommentare: 0)

         

Malerische Landschaften, stattlicher Lagerbau

15 Gehminuten vom malerischen Mogelsberg SG entfernt, lag der Lagerplatz direkt am Necker, eingebettet in eine grüne, hügelige Graslandschaft. Schon von Weitem warnten Schilder vor dem Zutritt in die Area 51. Auf dem Lagerplatz angekommen, thronte ein grosser Lagerbau inmitten des Lagerplatzes. In aufwendiger Zusammenarbeit wurden darin innerhalb einer Woche 128 Meter Baumstämme, 75 Meter Dachlatten, 250 Quadratmeter Blachen und 200 Meter Seil verbaut.

Intergalaktische Abenteuer

Zusammen mit dem Pfadicorps Bischofberg erlebten unsere Pfadis zwei atemberaubende Lagerwochen in der «Area 51». Die Teilnehmenden erhielten exklusiv Zutritt zur Area 51. Dort machten sie sich auf die Suche nach ausserirdischen Lebensformen. Nach zahlreichen Kontakten mit Aliens und einer Begegnung mit dem Lauchmonster erfuhren sie schliesslich, dass sie sich in einer gigantischen Kuppel befanden und Teil einer intergalaktischen Fernsehshow waren. Nach der gemeinsam mit den Aliens gestalteten Abschlussfernsehshow kehrten die Pfadfinder müde, aber äusserst zufrieden zurück nachhause.

Vom Pfader bis zu den Lagerleitenden – Stimmen

Das sagen die Teilnehmenden...

Dexter, 12, Pfader

Wie fandest du das Thema?
«Das Thema ‹Area 51› hat mir gut gefallen. Das Programm war sehr kreativ und abwechslungsreich. Dass wir Teil einer intergalaktischen Fernsehshow waren, hat mich überrascht.»

Wieso warst du froh, dass das Sommerlager 2020 stattfinden konnte?
«Das Sommerlager ist in jeden Sommerferien ein Highlight. Dieses Jahr war es besonders schön, da wir für lange Zeit keine Pfadi mehr hatten und im Sommerlager viele Pfadi-Freunde wiedersahen.»

Was war dein Highlight im Sommerlager 2020?
«Mein Highlight war das Casino in der ersten Woche. So etwas wie das Casino erleben wir Kinder nur in der Pfadi.»

Was war das beste Essen im Sommerlager 2020?
«Einmal gab es sogar einen ganzen Fisch zum Mittagessen. Der war mega lecker und mein kulinarisches Highlight.»

Papagena & Temari, beide 10, Pfaderinnen

Wie fandest du das Thema?
Temari: «Als ich das erste Mal vom Thema hörte, musste mir mein Papi zuerst erklären, worum es sich bei der ‹Area 51› handelt. Nach der Erklärung fand ich das super, da ich das Geheimnisvolle, Mysteriöse liebe.»

Wieso warst du froh, dass das Sommerlager 2020 stattfinden konnte?
Papagena: «Nachdem das Pfingstlager ausgefallen ist, hoffte ich sehr, dass wir ins Sommerlager gehen können. Ich freue mich riesig, dass es nun auch geklappt hat.»
Temari: «Ich war froh, dass das Sommerlager durchgeführt werden konnte. Das Sommerlager bietet eine gelungene Abwechslung im Sommer, wo nicht so viele Freundinnen zuhause sind.»

Was war dein Highlight im Sommerlager 2020?
Papagena: «Mein Highlight war der Bau einer grossen Kügelibahn während eines Geländespiels. Ich finde Basteln mega cool.»
Temari: «Die Zweitageswanderung war mein Highlight. Wir liefen auf einen Berg in Herisau und konnte dort in einer Scheune übernachten.»

Was war das beste Essen im Sommerlager 2020?
Temari: «Besonders lecker fand ich die Omeletten, Burger und Fajitas, wo wir selber auswählen konnten, wie wir sie füllen wollen.»
Papagena: «Mir schmeckten auch die Fajitas am besten. Das gibt es bei uns nicht so häufig.»

Stitch, 14, Pio

Wie fandest du das Thema?
«Mir hat das Thema sehr gut gefallen, da es zum Nachdenken anregt und sehr viele Möglichkeiten für Aktivitäten bietet. Ich finde das Leitungsteam hat das Programm gut ausgestaltet.»

Wieso warst du froh, dass das Sommerlager 2020 stattfinden konnte?
«Das Sommerlager ist eine Abwechslung zum normalen Alltag. In der Corona-Zeit war es eine besonders grosse Bereicherung, da wir wieder mit Kollegen in der Natur sein konnten.»

Was war dein Highlight im Sommerlager 2020?
«Mein Highlight war die Zweitageswanderung. Als Pio konnte ich Verantwortung für meine Gruppe übernehmen. Das hat mir Spass gemacht.»

Was war das beste Essen im Sommerlager 2020?
«Die Fajitas und Burger fand ich mega lecker.»

Das sagt die Küche...

Cassiopaia, Phantomias, Siro (v.l.n.r.):

Was war euer Story-/Programmhighlight im Sommerlager 2020?
Siro: «Das zweiwöchige Werwölflen war aussergewöhnlich und lässig. Wir waren als Küche alle Agenten [Anmerkung: im normalen Spiel «Dorfbewohner»] und wussten voneinander. Schlussendlich haben wir das Spiel gewonnen.»

Was hat es im Sommerlager 2020 so für Gerichte gegeben?
Phanthomias: «Einen ganzen Fisch gab es beispielsweise. Wir haben allgemein relativ ausgefallen gekocht. Einige traditionelle Gericht wie Älplermagronen durften dann aber doch nicht fehlen.»

Was war euer kulinarisches Highlight im Sommerlager 2020?
Cassiopaia: «Wir haben selber Falafels gemacht. Phanthomias war mindestens eine halbe Stunde am Mixen. Ausserdem haben wir frittierte Öpfelringli gemacht – die waren auch sehr lecker.»

Was für eine Bilanz zieht die Küche zum Sommerlager 2020?
Phanthomias: «Dadurch, dass wir mehr J&S-Gelder zur Verfügung hatten, konnten wir beim Essenskauf verstärkt darauf achten, regional und sozial und ökologisch nachhaltig einzukaufen. Das war super!»

Das sagen die Lagerleitenden...

Fidelio, Dewey, Pakkun, Sakura (v.l.n.r.):

Wie hat die Vorbereitung fürs Sommerlager 2020 funktioniert?
Fidelio: «Das Coronavirus erschwerte die Lagerplanung sehr. Es schwang immer eine gewisse Unsicherheit mit. Als wir dann endlich Gewissheit hatten, dass das Lager stattfinden kann, war ein guter, sehr produktiver Drive im Leitungsteam zu spüren.»

Was sind Challenge und Vorteile bei einem Lager mit einer anderen Abteilung?
Sakura: «Es gibt durchaus Herausforderungen; beispielsweise die schwierigere Planung. Insgesamt überwiegen aber die Vorteile: Wir haben mehr Ressourcen, mehr Leitende, lernen neue Spiele und – das Wichtigste – neue Pfadis kennen.»

Was war euer Story-/Programmhighlight im Sommerlager 2020?
Dewey: «Die Nähe zum Fluss hat mir sehr gut gefallen. Besonders bei diesen warmen Temperaturen war eine Abkühlung oftmals willkommen.»

Pakkun: «Ich fand den abendlichen ‹Power Raver› einsame Spitze. Jeden Abend traten Teilnehmende und Leitende in Gruppen in einem von den Leitenden organisierten Spiel gegeneinander an und kämpften um den Sommerlager-Sieg. Alle  freuten sich besonders darauf. Es war ein optimaler Tagesabschluss.»

Fidelio: «Ich hatte zwei Highlights. Einerseits hat mir das einwöchige Vorlager mit den Leitenden super gefallen. Da hatten wir die Möglichkeit, die Leitenden der anderen Abteilung kennenzulernen und den Lagerbau aufzubauen. Andererseits fand ich die Nachtaktivität mit der Taufe sehr gelungen, an der neun Pfadis einen neuen Pfadinamen erhielten.»

Sakura: «Mein Highlight war das zweiwöchige ‹Alienlen› [abgewandelte Form vom ‹Werwölflen›]. Das war sehr spannend und hat einen so richtig reingezogen. Durch die lange Zeit, über die wir das Spiel gespielt haben, wurde wild spekuliert, wer denn nun der Alien sei.»

Was ist euer Fazit des Sommerlagers 2020?
Pakkun: «Mehr ist mehr.»

Sakura: «Obwohl wir das Programm aufgrund des Schutzkonzeptes nochmals neugestalten mussten, wurde es ein abwechslungsreiches und gelungenes Lager, das den Teilnehmenden und auch den Leitenden noch lange in Erinnerung bleiben wird.»

Mehr coole Bilder des Sommerlagers findest du auf:

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